Ein ansehnlicher Test
Wasserburg unterliegt bei U17 des FC Bayern mit 1:3
Der Test zwischen der U17 des FC Bayern München und dem TSV 1880 Wasserburg war ein Spiel der Gegensätze. Zum einen traf eine Jugend- auf eine Herrenmannschaft und zum anderen waren die Bedingungen am Mittwochabend in ganz Bayern äußerst widrig, gespielt wurde aber auf bestem Rasen. Durch die perfekten Bedingungen am Campus der Bayern entwickelte sich von der ersten Minute ein ansehnliches Fußballspiel, in dem beide Mannschaften ihre Akzente setzen konnten. Die von Leo Haas trainierten Junioren sind technisch hervorragend, die Männer von Florian Heller spielten ebenfalls ordentlich, machten ihre schwächere Technik durch Körperlichkeit und Laufbereitschaft wett. „Es war ein sehr, sehr guter Test für uns, weil es sehr intensiv war. Das, was wir unseren Jungs mitgegeben haben, haben wir gesehen. Das war mal besser, mal schlechter. Grundsätzlich war das aber der Hintergedanke des ersten Tests“, so Wasserburgs Trainer Florian Heller.
Schon nach drei Minuten hatte Neuzugang Felix Obermaier die Chance, beim Debüt zu treffen, doch sein Kopfball verfehlte das leere Tor knapp. Auf der Gegenseite nutzten die Gastgeber ihre erste Chance und Aviel Hentcho Nseke drückte eine Kopfballablage aus kurzer Distanz über die Linie. „Wir konnten uns einen Eindruck holen, wo wir tatsächlich stehen. Und da sind sehr gute Sachen hängengeblieben, an denen wir arbeiten können. Von dem her kann ich mit dem Ergebnis leben, zumal wir sehr gute Torchancen hatten“, zeigt sich Heller zufrieden. Die von Heller angesprochenen Großchancen hatten in der ersten Hälfte zweimal Dominik Köck und Michael Barthuber, die jungen Bayern waren in dieser Hinsicht effektiver und erhöhten durch Vedad Turbic auf 2:0 (32.). In der Pause wurde munter gewechselt, wodurch die Innstädter den besseren Start erwischten. Zunächst köpfte Vinzenz Egger an den Pfosten (48.), dann verkürzte Josef Stellner auf 1:2 (55.). In der besten Wasserburger Phase erzielte Bayern durch Simon Schaff das 3:1 (61.) und war an diesem Abend trotz des jungen Alters die kaltschnäuzigere Mannschaft. „Es war ein intensives Spiel, ich bin sehr zufrieden“, so Leo Haas. Da auch die Löwen mit ihrem Auftritt vor 150 mitgereisten Jugendspielern und Anhängern gut in die Testspielserie hineingefunden hatten, war es für beide Seiten ein gelungener Abend.
jah
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Leo Bauer







