Wiedersehen mit Leo Haas
Wasserburg gastiert bei U17 des FC Bayern – Löwen kommen mit zwei Fanbussen
„Ich freue mich auf das Spiel gegen Wasserburg. Wenn ich Zeit habe, schaue ich mir noch immer Spiele von Wasserburg an“, blickt Leo Haas mit Vorfreude auf das Wiedersehen mit seinem alten Verein. Auch wenn Haas mittlerweile schon ein paar Jahre nicht mehr Trainer an der Landwehrstraße 10 ist, genießt er nach einem Aufstieg als Spieler und drei weiteren als Trainer immer noch Heldenstatus in Wasserburg. Die Verbindungen sind nach wie vor eng, wodurch auch das Testspiel zwischen der U17 des FC Bayern München und dem TSV 1880 Wasserburg am Mittwochabend, 19 Uhr, am Campus der Bayern schnell ausgemacht war.
Die Innstädter werden mit zwei Fanbussen anreisen, denn viele Jugendspieler und deren Eltern wollen die Partie sehen. Dabei müssen sich die Löwen nicht nur wegen der kalten Temperaturen warm anziehen. Die jungen Bayern sind seit Anfang Januar zurück im Training und haben der U17 der SpVgg Fürth (5:2) und des VfL Wolfsburg (7:0) keine Chance gelassen. „Ich bin gespannt, wie wir uns gegen eine Herrenmannschaft schlagen. Es wird interessant“, so Haas. Für die Löwen ist es nach der Winterpause und eineinhalb Wochen Training das erste Spiel, entsprechend ordnet Trainer Florian Heller die Begegnung mit seinem alten Freund ein: „Für uns ist es nach sechs, sieben Wochen der erste Test. Daher geht es für uns darum, dass wir die Jungs zum Spielen bringen. Wenn der Kader so bleibt, wie er ist, werden wir es mit zwei Mannschaften gestalten. Demzufolge wird jeder zum Spielen kommen“. Die Rotation wird der Landesligist auch brauchen, da davon auszugehen ist, dass es laufintensiv wird. Beim letzten Vergleich gegen eine Landesliga-Mannschaft hatte Bayerns U17 im Dezember gegen den TSV 1860 Rosenheim gefühlt 80 Prozent Ballbesitz und gewann 3:0. „Leos Truppe ist technisch hoch beschlagen und bringt spielerisch mit Sicherheit sehr viele Mittel mit. Von dem her freue ich mich darauf, diese Mannschaft auch einmal zu sehen“, so Heller, der sich auch einen ersten Eindruck vom Leistungsstand seiner Elf machen möchte: „Wir wollen sehen, ob die Dinge, die uns im letzten Jahr noch ausgezeichnet haben, noch funktionieren oder wo wir noch einmal nachjustieren müssen. Wir wollen neue Erkenntnisse gewinnen und darauf aufbauen“.
jah







