Feinfüße in der Altstadt – Wasserburg empfängt am Samstag, 14 Uhr, den TSV Grünwald
„Es wird ein anderes Spiel als am Dienstag in Freilassing. Es kommt ein sehr, sehr starker Gegner zu uns, der auch noch ein Wörtchen um die ersten zwei Tabellenplätze mitreden möchte“, weiß Wasserburgs Trainer Florian Heller. Am Samstag, 14 Uhr, gastiert mit dem TSV Grünwald eine der besten Mannschaften der Liga in der Altstadt. Die Löwen wissen, was auf sie zukommt. Sie wissen nach dem Comeback unter der Woche, als sie auf Kunstrasen in Freilassing 70 Minuten in Unterzahl spielten und aus einem 0:2-Rückstand einen 5:2-Sieg machten, dass sie „nichts so leicht aus der Bahn werfen kann“, wie Robin Ungerath bemerkte.
Apropos Kunstrasen: Auf künstlichem Gras ist Grünwald eine absolute Macht. Die Feinfüße um Daniel Leugner und Michael Hutterer können da ihren technisch sauberen Fußball nahezu in Perfektion zelebrieren. Viele Elemente des Grünwalder Spiels haben Futsal-ähnliche Züge, es wird gerne die Hacke oder Sohle verwendet, Kabinettstückchen sind an der Tagesordnung. So kam es nicht von ungefähr, dass die Mannschaft von Trainer Sebastian Koch zum Auftakt in die Restrunde zu Hause mit 6:0 gegen den Kirchheimer SC gewann. Mit vier Punkten Rückstand auf die Innstädter liegt Grünwald auf dem sechsten Platz, ist aber trotzdem gefährlich nah. „Es liegt an uns, dass wir den Abstand verändern“, so Heller. „Und zwar dahingehend, dass dieser idealerweise größer wird.“
In der Altstadt wird bekanntlich nicht auf Kunstrasen gespielt, da es einen solchen in Wasserburg immer noch nicht gibt, daher wird sich die Art des Spiels im Vergleich zu den Auftaktbegegnungen wohl etwas verändern. Es wird voraussichtlich weniger sauber und dadurch umkämpfter werden. Die Löwen pflegen einen etwas anderen Stil als Grünwald, sie spielen mit sehr viel Athletik und Power. Beim Auftakt in Freilassing haben mit Robin Ungerath, Vinzenz Egger und Thomas Voglmaier drei Stürmer getroffen, wodurch sich zeigte, dass die Löwen sich auf ihre Angreifer verlassen können. „Wir freuen uns. Es ist das erste Heimspiel nach sehr, sehr langer Zeit. Demzufolge gibt es nichts Schöneres – Altstadt, Rasenplatz. Es ist angerichtet“, so Heller.
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