Mit drei Tagen Verspätung greift auch der TSV 1880 Wasserburg in der Landesliga Südost in das Geschehen ein. Am Dienstagabend, 19 Uhr, treten die Löwen auf jenem Kunstrasen in Freilassing an, der am Samstag unter anderem von einem Testspiel der A-Junioren noch belegt war, sodass ein Ligaspiel der Herren nicht möglich war. Entsprechend fährt Wasserburg nun unter der Woche in die Grenzstadt und will einen erfolgreichen Auftakt in die Frühjahrsrunde feiern. „Wir freuen uns natürlich, das ist ganz klar. Wir hätten ganz gerne am Samstag schon gespielt, das war ja leider nicht möglich. Demzufolge haben wir den Trainingsplan im Hinblick auf den Nachholtermin am Dienstag ein bisschen abändern müssen“, berichtet Trainer Florian Heller, der zugleich betont: „Wir sind bereit. Die Jungs wollen jetzt von der Leine gelassen werden, dementsprechend will auch jeder spielen.“ In der Generalprobe haben die Innstädter im Toto-Pokal auswärts die SpVgg Landshut auf Kunstrasen mit 2:0 niedergerungen, dasselbe wollen sie beim ESV Freilassing wieder tun:
„Wir wollen in Freilassing idealerweise drei Punkte mit nach Hause nehmen“, so Heller. Verzichten muss er bei diesem Unterfangen auf Dominik Köck, der sich vergangene Woche am
Sprunggelenk verletzte. Darüber hinaus fehlen neben den Langzeitverletzten auch Michael Barthuber, Leon Simeth und Bruno Ferreira Goncalves, die aus der Vorbereitung Verletzungen davongetragen haben. Dafür sind Josef Stellner und Daniel Kononenko zurück im Kader der Löwen, der schon jetzt hinsichtlich seiner Belastbarkeit getestet wird.
Der ESV Freilassing war zu Saisonbeginn sogar an der Tabellenspitze, ehe die Eisenbahner abreißen lassen mussten und nun nicht mehr zur großen Spitzengruppe von acht Teams gehören, die sich um die ersten Plätze balgen. Vorne geht es in der Landesliga Südost derart eng zu, dass es an die Zustände beim Winterschlussverkauf erinnert. Am Dienstag fahren auch die Löwen ihre Ellbogen aus und werfen sich in das Gedränge am Wühltisch.
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