Das Gerüst nimmt konkrete Formen an: Auch Vieregg bleibt
Stürmer bleibt in Wasserburg
Es war die Comeback-Geschichte des vergangenen Jahres: Nach zwei schweren Knieverletzungen kehrte Janik Vieregg Ende August in das Aufgebot des TSV 1880 Wasserburg zurück. In seinem ersten Spiel nach langer Verletzungspause traf der 27-Jährige direkt und kam bis zur Winterpause auf sechs Tore in 14 Spielen. Umgerechnet auf die 448 meist als Joker gesammelten Spielminuten weist Vieregg eine Topquote auf, denn er markiert im Schnitt alle 75 Minuten einen Treffer. Tore erzielen wird er auch in den kommenden Jahren für die Löwen, denn um Weihnachten wurde der Vertrag mit dem Angreifer verlängert. Damit nimmt das Gerüst der Wasserburger Mannschaft immer konkretere Formen an.
„Ich habe verlängert, weil ich mich in der Stadt, im Verein und vor allem in der Mannschaft super wohlfühle und wir als Einheit super homogen sind. Auch wenn es zwischenzeitlich nicht ganz so einfach war, möchte ich weiter ein Teil davon sein und vorangehen, um zusammen noch mehr zu erreichen“, so Viereggüber seine Beweggründe für den Verbleib in Wasserburg. Mit seiner Art zu spielen kann der Angreifer auch in Zukunft das beitragen, was jede Mannschaft braucht: Stürmertore. Als Torjäger verwertet er Abpraller und Flanken immer wieder auf unnachahmliche Weise.
Nach seiner langen Rehaphase und Monaten des Verzichtskonnte Vieregg erstmals seit langer Zeit eine Winterpause wieder so verbringen, wie er es sich wünschte: „Dadurch, dass ich seit Anfang des Jahres praktisch durchtrainiert habe, war ich ehrlich gesagt auch einfach mal froh darüber, jetzt etwas mehr Zeit zu haben und etwas runterzufahren. Ich denke, wir tun alle gut daran, die Akkus aufzuladen, um gemeinsam mit voller Energie in die Vorbereitung zu starten. Dazu habe ich mich nach meiner Verletzung wieder ans Padelspielen und Skifahren getraut, was mich sehr gefreut hat und mir nach wie vor unglaublichen Spaß macht“.
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