Autor: Hannes

Rückrundenstart in München – Wasserburger Löwen streben drei Punkte auf historischem Boden an

Zum Auftakt der Bezirksliga-Rückrunde gastiert der überlegene Herbstmeister, die Wasserburger Löwen, beim Mitaufsteiger SpVgg 1906 Haidhausen. Haidhausen, eine typische Fahrstuhlmannschaft, die in den letzten vier Jahren zweimal ab- und wieder aufgestiegen ist, rangiert derzeit auf dem 8. Platz im Mittelfeld der Tabelle.

Am letzten Wochenende gelang ein 3:0 Erfolg über Reichertsheim/Ramsau. Davor gab es zwei deftige Klatschen, zuhause gegen Schönau (1:4) und auswärts in Dorfen (1:5). Haidhausen bestreitet seine Heimspiele auf einem Kunstrasenplatz, an dessen Stelle sich früher die legendäre „Kampfbahn Rote Erde“ befand, auf der Franz Beckenbauer das Fußballspielen gelernt hat.

Zum Auftakt der Bezirksligasaison kassierten die Münchner in Wasserburg, trotz einer guten Leistung, eine 0:4-Niederlage. Aus Wasserburger Sicht war es das Debüt von Andrija Bošnjak, der mit drei Toren einen hervorragenden Einstand feiern konnte.

Trainer Leo Haas kann auf alle Spieler zurückgreifen, auch auf Maskenmann und Torschütze im letzten Spiel in Kolbermoor Christoph Scheitzeneder.

Das Spiel findet am Sonntag, 14:00 Uhr auf der Sportanlage St.-Martin-Straße in München-
Haidhausen statt, wobei die Löwen auf einen ähnlich guten Start wie in die Vorrunde hoffen.

-ms-

Dreierpack von Kapitän Dominik Haas krönt Bezirksligavorrunde

Was niemand vor der Saison für möglich gehalten hätte, ist tatsächlich eingetreten: Die Bezirksligakicker vom TSV 1880 Wasserburg haben die Vorrunde der Bezirksliga Ost mit einem satten 10-Punkte-Vorsprung beendet. Dafür bedurfte es allerdings am Samstag nochmals eines besonderen Kraftakts. Durch einen Dreierpack ihres Kapitäns Dominik Haas und einem Treffer von Christoph Scheitzeneder konnten die Löwen aber ihren 13. Sieg im 15. Spiel feiern.

Das Spiel, bei strahlendem Sonnenschein, begann für Wasserburg mit einer kalten Dusche. Beim ersten Angriff der DJK-Kicker war die Abwehr unsortiert und Nadil Buljubasic konnte bereits nach 5 Minuten den Ball am verdutzten Keeper Georg Haas vorbei ins lange Eck einschieben. Auf dem schwer bespielbaren, holprigen Platz taten sich die Wasserburger in der Folgezeit schwer, den Ball zu kontrollieren und vernünftige Angriffe zu initiieren. Trotzdem konnte Domi Haas in der 24. Minute nach einer bereits abgewehrten Ecke mit der zweiten Chance egalisieren. Bei weiterer spielerischer Überlegenheit der Wasserburger und mehr Ballbesitz ergaben sich aber vor der Pause keine größeren Chancen mehr, so daß mit einem 1:1-Spielstand die Seiten gewechselt wurden.

Die zweite Halbzeit sollte dann für mehr Feuer sorgen. Nach einer knappen Stunde konnte Kapitän Dominik Haas seine Löwen erstmalig in Front schießen. Auf schöne Flanke des eingewechselten Marco Müller nahm Haas den Ball direkt und der kullerte vom linken Torpfosten ins Netz. Als kurz darauf durch Michael Pointvogel das 3:1 fiel, schien die Partie gelaufen. Doch der Schiedsrichter verweigerte wegen einer angeblichen Abseitsstellung zum Entsetzen der Wasserburger Spieler und Fans dem Treffer die Anerkennung. Eine höchst fragwürdige Entscheidung, hatte der Linienrichter doch kein Abseits signalisiert. Das Spiel wurde zunehmend hitziger. Zahlreiche Fouls und Nickligkeiten prägten das Geschehen. Dominik und Georg Haas mussten nach Fouls behandelt werden, was letztendlich zu einer längeren Nachspielzeit führte, die sich dann für Kolbermoor aber noch sehr negativ auswirken sollte. Schiedsrichter Michael Hochrinner agierte in dieser Phase zu inkonsequent, in der 85. Minute zog er dann allerdings gegen den Kolbermoorer Stefan Mück bei einem harten Zweikampf gegen Andrija Bošnjak etwas überzogen die glatt rote Karte.
Trotzdem gelang dem SV DJK Kolbermoor kurz vor Ende der regulären Spielzeit der glückliche Ausgleich. Almin Hankic konnte einen, von Torwart Haas nur unzureichend abgewehrten Ball, mit dem Kopf über die Linie drücken.
Dann aber kam die Zeit von Christoph Scheitzeneder. Nach seiner schweren Gesichtsverletzung am siebten Spieltag, stand er dieses Mal zum ersten Mal wieder im Kader. Zehn Minuten zuvor eingewechselt, fasste er sich in der ersten Minute der Nachspielzeit ein Herz, spielte sich auf rechts durch die Abwehr der Kolbermoorer und vollendete aus spitzem Winkel zum viel umjubelten 3:2 für die Wasserburger Löwen. Drei Minuten später, erneut über rechts, konnte er dann den Ball auf den völlig frei stehenden Dominik Haas ablegen, der keine Mühe hatte, zum 4:2-Endstand zu verwandeln. Danach war Schluß. Wasserburg hatte ein zum Schluß dramatisches Spiel glücklich aber hochverdient gewonnen.

Nach zuletzt 5 Spielen in 16 Tagen haben die Löwen nun 8 Tage Zeit zur Regeneration, bis es am kommenden Sonntag zum Rückrundenauftakt nach Haidhausen geht.

-ms-

SV DJK Kolbermoor: Weiss, Ludwig, Salihbasic, Ari (ab 77. Bruckschlegl), Fischer, Hankic, Ratte, Bulubasic (ab 65. Guerrieri), Schunko (ab 55. Mück), Demirkiran, Hotter
TSV 1880 Wasserburg: Georg Haas, Pointvogel, Dominik Haas, Bosnjak (ab 87. Meltl), Sengül, Stephan, Hain, Matthias Haas, Hainzl (ab 46. Müller), Lindner, Bachmayr (ab 80. Scheitzeneder),

Tore: 0:1 Buljubasic (6.), 1:1 Dominik Haas (23.), 1:2 Dominik Haas (57.), 2:2 Hankic (88.), 2:3 Scheitzeneder (90.+1), 2:4 Dominik Haas (90.+3)

Schiedsrichter: Michael Hochrinner (FC Grünthal)

Zuschauer: 150

Zurück in der Erfolgsspur – Wasserburger Löwen schlagen SC Kirchheim klar mit 3:0

Bei unfreundlichem, kaltem und regnerischem Wetter konnte die Mannschaft vom Trainergespann Haas/Wiedmann in die Erfolgsspur zurückfinden.

Das Spiel gegen den SC Kirchheim ähnelte sehr stark den Heimspielen gegen Haidhausen und Baldham-Vaterstetten. Der Gegner konnte in der ersten halben Stunde ein gefälliges Spiel aufziehen, blieb aber bis auf eine Großchance in der 21. Minute durch Fabian Löns eher ungefährlich. Erst in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit explodierte die Wasserburger Elf. Zunächst erkämpfte sich Hannes Hain in der 26. Minute an der Mittellinie den Ball, tankte sich durch die gesamte gegnerische Abwehr und schob überlegt am Kirchheimer Torwart vorbei zum 1:0 ein. Nur fünf Minuten später folgte das 2:0. Ein, wie schon zuletzt stark spielender, Hamit Sengül schaltete nach Ecke von Matthias Haas und Kopfball seines Bruders Dominik am schnellsten und stocherte den Ball per Absatzkick über die Linie. Wiederum nur sechs Minuten danach das 3:0. Erneut nach einer Ecke konnte der Ball von der Kirchheimer Defensive nicht gut genug geklärt werden. So fiel er direkt Michael Pointvogel vor die Füße und der ließ sich aus knapp 10 Meter nicht zweimal bitten. Sein satter Schuss entschied das Spiel praktisch schon vorzeitig. An dieser Stelle sei auch nochmals das hervorragende Spiel der auf der Sechserposition spielenden Hain und Pointvogel gelobt, die dieses Mal ihre starke Vorstellung mit je einem Tor krönen konnten. Loben muss man aber auch die, wie bereits im gesamten Saisonverlauf, fast perfekte Mannschaftsleistung.

In der zweiten Halbzeit wurde der Vorsprung geschickt verwaltet. Domi Haas zweimal, Marco Müller und Andrija Bošnjak aus 40 Meter (!) hatten noch große Chancen das Ergebnis zu erhöhen. Kirchheim war zwar etwas häufiger am Ball, hatte aber auch in der zweiten Hälfte kaum nennenswerte Torgelegenheiten. So stand am Ende ein verdienter 3:0 Erfolg für den TSV. Das Spiel vom vergangenen Dienstag in Finsing, wo die Löwen die ersten Punkte der Saison abgeben mussten, war nach den 90 Minuten im Altstadtstadion beinahe schon wieder vergessen.

In der Bezirksliga folgt für Wasserburg nun erneut eine Englische Woche mit zwei Auswärtsspielen. Am Mittwoch wird das verlegte Spiel gegen Reichertsheim/Ramsau um 20 Uhr auf der Sportanlage Ramsau nachgeholt und am kommenden Samstag folgt um 15 Uhr zum Abschluss der Vorrunde der Bezirksliga Ost die Partie beim SV-DJK Kolbermoor.

TSV 1880 Wasserburg: Haas Georg, Pointvogel (ab 80. Cindir), Haas Dominik, Bošnjak (ab 80. Kronast), Sengül, Stephan, Hain, Haas Matthias, Müller (ab 71. Meltl), Hainzl, Lindner

Tore: 1:0 Hain (26.), 2:0 Sengül (31.), 3:0 Pointvogel (37.)

Schiedsrichter: Nico Keiser (SpVgg Unterhaching)

Zuschauer 100

– ms –

Löwen wollen neue Siegesserie starten – Kirchheim zu Gast

Schon am Freitag Abend steht für die Wasserburger Löwen das nächste Bezirksligaspiel an. Um 20:00 Uhr – nicht wie sonst eine halbe Stunde früher – ist der Kirchheimer SC zu Gast im Altstadtstadion.

Nach dem Unentschieden in Finsing wollen die Wasserburger Kicker wieder auf die Siegerstraße zurückkehren. Das Remis am Feiertag sei „kein Beinbruch“ gewesen, so Trainer Leo Haas. Die Spieler sind motiviert, am Freitagabend zu zeigen, dass elf Siege in Folge kein Zufall waren. Mit dem Kirchheimer SC wartet allerdings kein leichter Gegner auf die Löwen. Die Mannschaft aus dem Münchner Osten galt zu Beginn der Saison als einer der Favoriten auf den Aufstieg. Nach zwei Siegen in Folge stehen die Kirchheimer nur fünf Punkte hinter dem Zweitplatzierten Baldham-Vaterstetten auf Platz 6. Da ihr Spiel am Dienstag gegen Reichertsheim auf Ende Oktober verschoben wurde, hatten die Kirchheimer Fußballer mehr Zeit zur Regeneration.

Für die Wasserburger ist das Spiel die dritte Partie in nur acht Tagen. Auf einen großen Kader kann Trainer Leo Haas nicht zurückgreifen. So muss er wohl auf den in Finsing verletzten Klaus Bachmayr verzichten. Der 18-Jährige hatte sich am Dienstag ohne gegnerische Einwirkung am Sprunggelenk verletzt. Wie lange er genau ausfallen wird, steht noch nicht fest. Auch Christoph Scheitzeneder und Daniel Axthammer fehlen weiterhin. Trotzdem sieht sich Haas gut gerüstet. Am Mittwoch gab es eine regenerative Trainingseinheit, um ausreichend Kraft für die anstehenden Spiele zu tanken.

Die Löwen freuen sich auf jeden Fall wieder auf viele Zuschauer und beste Flutlichtstimmung. Der Löwenkiosk bietet, wie am letzten Freitag, warme Leberkässemmeln an.

-stü-

Unglaubliche Siegesserie gerissen – Wasserburg mit Remis in Finsing

Mit der Herbstmeisterschaft bereits in der Tasche wollte der TSV 1880 Wasserburg am Feiertag das Dutzend voll machen, aber gegen einen offensiv eigentlich nicht stattfindenden Gegner reichte es für die Löwen nur zu einem Unentschieden. Kurz vor Schluss erzielten die Gastgeber aus Finsing mit ihrer einzigen Torchance den 1:1-Endstand.

Nach elf Siegen in Folge starteten die Wasserburger gut in die Partie. Gleich in der 5. Minute kam es zur ersten guten Torchance. Nach einem langen Ball von Matthias Haas bediente Hamit Sengül Klaus Bachmayr im Strafraum, der allerdings aus kurzer Distanz nur das Außennetz traf. Es sollte die letzte Aktion von Bachmayr bleiben. Kurz darauf verletzte sich der junge Spieler ohne gegnerische Einwirkung am Sprunggelenk und musste vom Feld. Der für ihn eingewechselte Marco Müller setzte kurz darauf Domi Haas in Szene, dessen Abschluss aber zu ungefährlich war.
In der 34. Minute kam es dann nach einem Foul an Michael Pointvogel zu einer guten Freistoßsituation. Wieder eine Angelegenheit für Spezialist Matze Haas, wieder 1:0 für die Löwen. Sein Freistoß schlug über dem Kopf eines Abwehrspielers ein, der sich auf der Linie positioniert hatte.

In der Folgezeit hatten die Löwen Chancen im Minutentakt. Erst war es Hamit Sengül mit einem schönen Rechtsschuss aus 18 Metern, kurz drauf war es Pointvogel mit dem Kopf. Die Löwen verpassten es in dieser Zeit nachzulegen, so ging man mit einem verdienten 1:0 Führung in die Halbzeitpause. Die Gastgeber vom FC Finsing waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht ein einziges Mal in die Nähe des Tores von Georg Haas gekommen.

Auch in der zweiten Halbzeit waren die Wasserburger klar überlegen, verpassten aber, sich gute Chancen herauszuspielen. Lediglich Andrjia Bošnjak kam in der 73. Minute zu einer guten Chance. Nach schönem Zuspiel von Domi Haas ging sein strammer Schuss allerdings über die Latte.

Und so kam es, wie es kommen musste. In der 86. Minute bekam Finsing einen umstrittenen Freistoß in guter Position zugesprochen. Den Ball aus 25 Meter zirkelte Martin Wojciechowski mit einem schönen Schuss über die Mauer hinweg zum eigentlich unverdienten 1:1-Ausgleich ins linke Eck. Keeper Georg Haas war ohne Chance.

Die Löwen liefen daraufhin nochmal an und wollten, wie schon so oft in der Saison, mit einem späten Tor das Spiel noch drehen, aber es sollte nicht mehr sein. Das Unentschieden fühlt sich im Nachhinein wie eine Niederlage für Wasserburg an, da Finsing ansonsten während der gesamten Spielzeit ohne Chance war.

Die Wahnsinns-Siegesserie endet also nach 11 Siegen mit einem 1:1-Remis beim FC Finsing. Trotzdem sind die Löwen weiter ungeschlagen. Diese Serie gilt es am Freitag weiter auszubauen, wenn der Kirchheimer SC zu Gast in der Wasserburger Altstadt zu Gast ist. Anpfiff ist auf Wunsch der Kirchheimer eine halbe Stunde später als sonst, nämlich um 20:00 Uhr.

TSV 1880 Wasserburg: Haas Georg, Pointvogel (ab 70. Meltl), Haas Dominik, Bošnjak, Sengül, Stephan, Hain, Haas Matthias, Hainzl, Lindner, Bachmayr (ab 10. Müller)
Tore: 0:1 Haas Matthias (34.), 1:1 Wojciechowski (86.)
Schiedsrichter: Wolfgang Haslberger (St. Wolfgang)
Zuschauer: 250

-stü-

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